Stefan Holtz der Privatmensch

 veröffentlich am: 8. Mai 2015  Sebastian

Es ist 1981 und ich habe als erstes von 3 Kindern das Licht der Welt erblickt. Wohlbehütet aufgewachsen, musste ich mich die ersten 2 ½ Jahre, alleine in Neubrandenburg durchs Leben schlagen bis mein Bruder 1983 zur Welt gekommen ist. Wie fast jedes Kind in der DDR, besuchte auch ich zu erst die Kindergrippe und dann den Kindergarten. Mit 6 wurde ich dann endlich eingeschult und habe die 12 Oberschule in der Oststadt besucht. Wobei mir sofort bewusst war, Schule ist nicht meins. Ich war lieber draußen in der Natur, und habe meine Kindheit genossen. Aber irgendwie habe ich mich durchgemogelt, auch wenn jede Schulstunde gefüllt 60min lang war.

Die Jahre zogen ins Land und 1990 waren wir Kinder dann endlich komplett, denn unsere Schwester kam gesund zur Welt. In der Zwischenzeit gab es auch ein großes politisches Ereignis. Die Mauer ist gefallen und dabei wollte ich noch unbedingt Thälmann- Pionier werden. Aber etwas gutes hatte die ganze Sache dann doch. Die Samstagschule viel flach und man durfte sich in Deutschland wieder frei bewegen. 1991 stand dann unsere erste große Reise zu fünft auf dem Plan. Mit dem Trabi in den Pott…zu Bekannten, von denen wir Kinder nichts wussten. Nach langer Reise, waren die ersten Eindrücke unbeschreiblich und gefühlt, gab es einfach alles.

1993 war ich noch immer grün hinter den Ohren und ich wechselte sportbedingt von meiner alten Schule auf das Sportgymnasium mit Realschulteil in Neubrandenburg. Auf dieser Schule beendete ich dann im Jahr 1997, erfolgreich meine Realschule.

Fazit meiner Schulzeit: die Lehrer hatten es nicht immer leicht mit mir;-), aber Sie waren stets bemüht;-)

Im September 1997 begann meine Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer bei der Owe Gluth GmbH, die ich im Februar 2001 trotz meiner vielen Fehlzeiten sehr erfolgreich abschloss.

Aus privaten Gründen, zog es mich im Winter 2001 schweren Herzens von meiner Heimat in die weite Welt nach Karlsruhe. Ich war zwar nicht auf mich allein gestellt, doch es war ein komisches Gefühl, dass mich jetzt 800km von meiner Familie trennten. Es dauert ein paar Monate bis ich in Karlsruhe richtig Fuß fassen konnte. Von meinem neuen Verein unterstützt und von der Firma Wohlfeil angestellt, habe ich mir auch dort ein neues Leben aufbauen können und viele neue Freunde gefunden. Wobei ich mich wohl NIE an den Dialekt gewöhnen werde. Bei meinem neuen Arbeitgeber arbeitete ich als Kundendienstmonteur in fast dem gleichen Segment in dem ich ausgebildet wurde, nur war mein Aufgabenbereich jetzt noch viel größer. In der Anfangsphase stand ich jeden Tag vor neuen Problemen die ich zu meistern versuchte. Von Monat zu Monat wuchs ich mit meinen Aufgaben und ich habe sehr viel fürs Leben gelernt, sodass ich bis Ende 2010, auf eine sehr schöne Zeit zurückblicken konnte. Denn nicht nur sportlich habe ich mich in Karlsruhe positiv entwickelt, sondern ich bin auch reifer geworden.

Mein Weg führte mich 2010/2011 über Regensburg nach Leipzig. Auch wenn ich mich in Regensburg wohl gefühlt habe, hat sich mein Lebensmittelpunkt immer mehr nach Leipzig verschoben. Diese Entscheidung, macht mich bis heute sehr glücklich. Von allem herzlich aufgenommen, hatte ich bisher 4 wundervolle Jahre. Mit der Firma Pfeiffer, habe ich wie in Neubrandenburg, Karlsruhe auch in Leipzig einen tollen Arbeitgeber und Unterstützer an meiner Seite.

Ich kann jetzt noch nicht sagen ob ich in Leipzig alt werde. Was ich aber zu 100% bestätigen kann ist, dass Leipzig, eine der schönsten Städte, die Deutschland zu bieten hat und ich mich hier Sau wohl fühle.

34 Jahre zusammengefasst: aus gutem Hol(t)z geschnitzt, eine tolle Familie die immer hinter mir steht, 3 facher Onkel, Bruder, Vorbild, Spaßvogel, freundlich, hilfsbereit, zielstrebig, kreativ, optimistisch, diszipliniert und immer ein lächeln auf den Lippen

Der Beitrag wurde am Freitag, den 8. Mai 2015 um 15:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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